Veranstaltungen 2019

Vorschau 2019: Don. 4.4.2019 Vortrag Prof. Holz in Köln,
Don. 2.5.2019 Köln & 4.5. Witten: Symposium „100 Jahre 4. Mai-Bewegung“,
MIT 5.6. Vortrag Prof. Woesler in Lüneburg: „Society 5.0 in China“,
Don. 6.6. Vortrag Prof. Woesler in Köln: „Digital China“,
Sam. 22.6. China-Kompetenz Training für Firmen,
Jun-Sep Ausstellung Naive Chinesische Malerei, Karlsruhe;
Juli: DCG-Vortragsreise durch China,
24.-25.8.2019 in Witten und 26.-27.8. Paris: III. Weltkonferenz Chinawissenschaften;
15.-28.9.2019 Sommercamp China,
1.10.2019 Symposium „70 Jahre VR China“,
16.-20.10.2019 „China auf der Frankfurter Buchmesse“,
24.10.2019 Vorlesungsreihe Witen „One Asia“,
7.11.2019 in Köln, 8.11. in Bochum, 9.11. in Witten: Symposium „Sinn – chinesische und westliche Antworten“;
20.+22.11.2019 Chinesisches Theater in Karlsruhe,
5.12.2019 in Köln Symposium: „Chinesische Literatur in deutscher Übersetzung“
Mitveranstalter aller Veranstaltungen in Norddeutschland ist die Professur Literatur und Kommunikation in China, Universität Witten/Herdecke, und bei einigen das Konfuzius-Institut Düsseldorf. 

Nächster Vortrag: 7.3.2019 19 Uhr Museum für Ostasiatische Kunst Köln

Dr. Dr. Klaus Mäding

Offene und versteckte Botschaften in
moderner chinesischer Malerei

Moderation: Prof. Dr. Martin Woesler (DCG)

Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Universitätsstraße 100. Eintritt frei.

Im Anschluss bis 22 Uhr Gelegenheit zum Austausch bei Snacks & Getränken (Museumscafé)

Das internationale Interesse an zeitgenössischer chinesischer Öl- und Acrylmalerei hat stark zugenommen. Diese zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Westen angeregte Malerei ist inzwi­schen zu einem kreativen Bestandteil moderner chinesischer Kultur geworden. Eine Viel­zahl von Ausstellungen in China und in den wichtigen Zentren moderner Kunst in Europa und Amerika stellt künstlerisch hochrangige Werke vor. Ihre Marktpreise sind in den letzten Jahren auf das Niveau moderner westlicher Gemälde gestiegen.

Es werden zehn Gemälde unterschiedlicher Künstler in Projektion vorgestellt und in gesellschaftlichen und politischen Bezügen analysiert. Sie wurden in Ausstellungen in Deutschland gezeigt und stammen aus dem Jahrzehnt nach der gewaltsamen Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz. Es wird gefragt, inwieweit sie trotz der Zensur, die die heutige chinesische Gesellschaft beherrscht, eine kritische Sicht politischer Verhältnisse und chinesischer Identität enthalten. Sie sind den Stilrichtungen „Zynischer Realismus“ und „Mao-Pop“ zuzuordnen, die unter den Avantgarde-Künstlern in China in den 1990er-Jahren führend waren. Als Ergebnis ist eine überraschend vielfältige Kritik an der herrschenden Ideologie und ihren praktischen Auswirkungen festzustellen.

Zum Referenten: Dr. jur. Dr. phil. Klaus Mäding, Legationsrat a.D. ist Historiker und Sinologe mit Lehr­tä­tig­keit, Auslandspraxis, Buchveröffentlichungen. Er hat 20 Jahre am Historischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf für Neuere Geschichte, Geschichts­didaktik und Ge­schichte Chinas gelehrt und geforscht. Zuvor war er sieben Jahre im Auswär­tigen Dienst mit Auslandsposten in Hongkong und Südkorea, zwei Forschungs- und Bera­tungs­projekte in In­dien, Gastdozenturen in China und Südkorea. Er hat sechs Bücher zu Chi­na unter Verwen­dung chinesischsprachiger Quellen veröffentlicht, ein Buch zu Indien, das spä­ter ins Eng­li­sche übersetzt wurde, er ist Mitautor von Geschichtsschulbüchern bei ver­schie­denen Ver­la­gen, Alleinautor des zweibändigen Studienbuches China: Kaiserreich und Moderne.

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