Über die DCG

Die Deutsche China-Gesellschaft lädt an folgenden „langen“ Donnerstagen um 19 Uhr in das Museum für Ostasiatische Kunst (MOK), Univ.str. 100, Köln ein:

6.11.2025 Prof. Dr. Richard Trappl: Chinesische Literatur im transkulturellen Kontext

Der Vortrag zeigt anhand von Videobeispielen, wie im Rahmen der Veranstaltungen des Konfuzius-Instituts an der Universität Wien Werke der alten und modernen chinesischen Literatur kontrastiv präsentiert und in einen musikalischen Kontext gestellt wurden. So vergleicht eine Collage aus Textpassagen von Cao Xueqins „Hong lou meng“ („Der Traum der Roten Kammer“) mit Ausschnitten aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ die Stellung des Individuums gegenüber Familie, Gesellschaft und kulturellem und sozialem Umfeld Ende des 18.Jahrhundert in China und in Mitteleuropa, begleitet von chinesischer Musik auf der Pipa und von Melodien aus Mozarts Oper auf dem Klavier.

Die Rezitation von chinesischer Lyrik gegen den Krieg in Originalsprache und in deutscher Übersetzung wurde mit zeitgenössischen chinesischen (Auftrags-)Kompositionen im Wiener Musikvereinssaal zur Aufführung gebracht.  Lyrik von chinesischen Dichterinnen wurde im Kontext von traditionellen und modernen chinesischen Liedern in einem Solokonzert für Sopran in Mozarts Wohnhaus vorgetragen. Beispiele aus der neueren sowie zeitgenössischen chinesischen Literatur sind dramatisierte Rezitationen von Lu Xuns Werken und der Kurzgeschichte „Ein Schafbock macht Besuch“ von Yang Zhengguang im Strafgerichtshof von Wien.

Dr. Richard Trappl war außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Ostasienwissenschaften/Sinologie der Universität Wien und China-Beauftragter des Rektorats und leitete von der Gründung 2006 bis 2024 das Konfuzius-Institut an der Universität Wien. Seit 1979 bis heute unterrichtet er an der Wiener Sinologie chinesische Literatur und ist Gast- bzw. Honorarprofessor an verschiedenen chinesischen Universitäten. Während seines Chinesisch-Studiums in Beijing 1974/75 war er Augenzeuge der Spätphase der „Kulturrevolution“. Im Zentrum seiner akademischen Laufbahn steht die Erforschung der chinesischen Kultur und deren Vermittlung im „Westen“. Schwerpunkte bilden dabei die klassische sowie die moderne Literatur Chinas.


1.-6.12.2025 Spendenmarathon, bei dem Ihre Spende in Höhe von 5-300 Euro von der Volksbank verdoppelt oder erhöht wird. Anleitung, Projekte: http://dcg.de/spenden.html

Bei der DCG sind folgende neu erschienene Bücher erhältlich:
1. Collani (Hg.): Buch über Adam Schall von Bell, St. Augustin: Steyler Missionare, mit Beiträgen von Klaus Schatz, Michael Sievernich, Claire Deiweiks, Hans Ulrich Vogel und Claudia von Collani.
2. Tadd, Misha et al. ed.: Daodejing (Facsimile-Ausgabe der derzeit ersten kürzlich wiederentdeckten Übersetzung ins Lateinische mit Transkription und Erläuterung), Bibliotheca Sinica 1
3. Woesler, Martin: The Early Western Reception of the Red Chamber Dreams, Bibliotheca Sinica 2


Kontakt: dcg@dcg.de. Website: http://dcg.de.

Eine moderne Konfuzius-Skulptur. In einem Konfuzius-Schrein bei Ningbo.

Ziele

Ziel der Gesellschaft ist es, Verständnis und Freundschaft zwischen Deutschen und Chinesen zu fördern. Zu diesem Zweck bemüht sich die DCG um treffende und umfassende Informationen über chinesische Kultur, Politik und Wirtschaft. Vorurteile, Klischees und Missverständnisse sollen abgebaut und durch sachgerechte Kenntnisse und Einschätzungen ersetzt werden. Als Mittel dienen ihr dabei Vorträge, Symposien und Veröffentlichungen, aber z. B. auch die Vermittlung institutioneller Verbindungen etwa zwischen Schulen oder Städten und die Förderung persönlicher Kontakte.

Mitgliedschaft und Spenden

Die DCG ist eine staatlich anerkannte gemeinnützige Organisation. Ihre Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Ihre Veranstaltungen (insbesondere Vorträge und Symposien) und Veröffentlichungen finanziert sie vor allem aus Mitgliedsbeiträgen. So ist sie auf eine möglichst große Zahl von Mitgliedern angewiesen.
Ein- bis zweimal jährlich gibt die DCG ein Mitteilungsblatt heraus. Es geht den Mitgliedern kostenlos zu. Außerdem bemüht sich der Vorstand darum, dass die Mitglieder auch die DCG-Buchveröffentlichungen kostenlos erhalten.
Für jedes neue Mitglied ist die DCG dankbar. Wer ihr beitreten möchte, sollte die dafür bestimmte Erklärung ausfüllen, und der Gesellschaft zuschicken.
Der Jahresbeitrag für Schüler/innen und StudentINNen beläuft sich auf EUR 16.-, für andere Einzelpersonen EUR 36.-, für Ehepaare EUR 52.- und für Firmen und Institutionen EUR 250.- Höhere Spenden sind willkommen.
Die Beiträge sind am Anfang jedes Kalenderjahres fällig.

DCG Beitrittserklärung herunterladen (PDF, 88 kB)

Das Foto zeigt eine moderne Konfuzius-Skulptur in einem Konfuzius-Schrein bei Ningbo.

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Rechtliche Angaben
Deutsche China-Gesellschaft e.V., c/o Woesler, Im Westenfeld 18, 44801 Bochum, Tel. +49(0)2302-926-866, Fax +49(0)322 2170529 | Mobil +49(0)178 207 3538, +49(0)156 7887 8639, +86 150 1138 8818 | Email: mw@dcg.de | http://dcg.de oder https://dcgev.wordpress.com | VR Köln 8456 | St.-Nr. Bochum-Süd 350/5702/8641 | Die Angaben werden derzeit aktualisiert. Adresse und Hinweise zum Datenschutz finden Sie auf der Unterseite Postadresse, die 2022 beschlossene Satzung hier und die bis zur Eintragung im Vereinsregister weiterhin gültige Fassung hier.